Moderation/Prozessbegleitung

„Halte Ordnung und die Ordnung hält dich.“
(Klosterweisheit)


Moderation in Teams – Hintergründe in drei Sätzen

 

Moderation hat sich auf der Suche nach kreativen und effektiven Methoden in der Teamarbeit als spezifisches Verfahren der Gesprächsführung entwickelt. Darüber hinaus repräsentiert Moderation ein Konzept, welches durch eine spezifische Grundhaltung des Moderators gekennzeichnet ist.  Die Arbeit mit moderierten Gruppen eröffnet durch die Verwendung spezieller Hilfsmittel und Materialen mehr Beteiligungsmöglichkeiten kompetenter Mitarbeitenden.


Ablauf einer Moderation

 

Eine spezielle Dramaturgie in der Moderation sorgt dafür, dass der Prozess der Dynamik einer Gruppe gerecht wird. Der Ablauf folgt einem bestimmten, jedoch variablen Raster.

Zu Beginn wird die Gruppe emotional und inhaltlich angewärmt, um eine Atmosphäre für vertrauensvolles, konstruktives Arbeiten zu schaffen. Nach dieser ersten Orientierung gilt es in die gemeinsame Auftrags- und Zielklärung einzusteigen, um für alle Beteiligten einen ähnlich gleichen Wissensstand zu erzielen. Die Gruppe priorisiert anschließend die zu bearbeitenden Themen. Je nach Bedarf werden einzelne Aspekte von verschiedenen Seiten beleuchtet und die Diskussion nach spezifischen Aufgabenstellungen geführt. Die erzielten Arbeitsergebnisse werden daraufhin gebündelt, zusammengefasst und ggfs. einem Maßnahmeplan zugeordent. Zur Ergebnissicherung und Prozessabrundung erfolgt am Ende neben der Gelegenheit zur Rückmeldung eine Rückblende auf das Erreichte bzw. offen Gebliebene.



Rolle des Moderators

 

Das Selbstverständnis eines Moderators hat Einfluss auf die Art, wie er seine Aufgaben wahrnimmt.  Von meinem Rollenverständnis her ist ein Moderator demnach:

  • Prozesshelfer, der die Gruppe nicht inhaltlich, sondern mit Hilfe pädagogischer Fähigkeiten unterstützt.
  • Gesprächsförderer, der Störungen im Arbeitsprozess wahrnimmt und anspricht
  • Wachstumshelfer, damit die Beteiligten selbst Ideen und Lösungen entwickeln
  • "Erster Diener der Gruppe", übernimmt die Fürsorge für das Einhalten der Regeln der Zusammenarbeit
  • "Ruhender Pol", der der Gruppe Raum für Entwicklung lässt
  • Methodenspezialist, um die Aktionsfähigkeit der Gruppe zu unterstützen

Manchmal lässt sich die Rolle eines Moderators eher begreifen, wenn wir uns das Gegenteil anschauen: einer Arbeitsgruppe sollte klar sein, dass der Moderator nicht der Gruppen-Anführer und auch kein Dozent ist.


Moderationsanlässe

 

Moderation ist in der beruflichen Praxis bei unterschiedlichen Anlässen sinnvoll einzusetzen.  Gelegenheiten, für die ich Prozessbegleitung anbiete, sind zum Beispiel:

  • Teamberatungen, die die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden zum Gegenstand haben
  • Meetings, die über die Behandlung von Routinefragen hinausgehen
  • Workshops, die aktuelle oder künftige Probleme thematisieren
  • Klausurtagungen, die strategische Entscheidungen vorbereiten oder treffen sollen
  • Zukunftswerkstätten, die Visionen und Optionen für künftige Entwicklungen erbringen sollen
  • Qualitätszirkel, die einen Beitrag zur Organisationsentwicklung leisten sollen


Die Preisgestaltung bei einer Moderation richtet sich nach dem Aufwand und der Dauer der Veranstaltung. Für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Moderation vereinbare ich einen Pauschalbetrag. Anfahrten und Übernachtungen werden gesondert berechnet.

Gern können Sie hier ein unverbindliches Angebot für Ihren Moderationsanlass anfordern.